09.09.2021

Energiespartipps -
Strom sparen leicht gemacht

Du hast Deine Stromrechnung erhalten und sie ist mal wieder viel zu hoch ausgefallen? So geht es vielen von uns! Aber das muss nicht sein. Mit ein paar einfachen Tipps kannst Du im Alltag eine Menge Strom sparen und damit nicht nur Deine Stromrechnung senken, sondern auch einen Beitrag zur Umwelt leisten. Welche das sind, erfährst Du im folgenden Artikel.

Gelscheine in Steckdose

Selbst kochen? – Ja, aber richtig!

Selbst kochen ist in der Regel nicht nur gesünder, sondern auch billiger. Aber wie kann man hier auch noch Strom sparen? Wir verraten Dir ein paar kleine Tipps und Tricks, wie Du beim Kochen Energie sparen kannst:


Tipp 1: Der Wasserkocher

Wenn Du Wasser aufkochst & keinen Induktionsherd zuhause hast, benutze einen Wasserkocher anstatt eines Topfs. Er ist effizienter, da weniger Abwärme freigesetzt wird. Hier solltest Du auch darauf achten nur so viel Wasser aufzukochen, wie Du tatsächlich benötigst.
Noch ein kleiner Tipp am Rande, manche Wasserkocher reagieren langsamer als andere und schalten sich erst mehrere Sekunden nach dem Aufkochen ab. Also entweder aufmerksam sein und den Wasserkocher selbst ausschalten oder beim Kauf des Wasserkochers auf die Reaktionszeit achten.


Tipp 2: Die Küchengeräte

Auch bei der Auswahl Deiner Töpfe und Pfannen solltest Du aufmerksam sein. Achte darauf, dass Dein Kochgeschirr dieselbe Größe wie Deine Herdplatte hat. Sollten die Töpfe etwas größer sein, macht das auch nichts! Nur zu klein sollten sie nicht sein, da dann unnötig Energie verloren geht.
Zu jedem Topf gibt es den passenden Deckel! Meist ist er schon dabei, wenn Du Dein Geschirr kaufst. Also warum ihn nicht einfach benutzen? Dadurch kannst Du Deine Stromkosten senken, da weniger Wärme und damit weniger Energie verloren geht. Außerdem ist Dein Essen schneller fertig. 😉


Tipp 3: Vorheizen & Restwärme

Noch mehr Tipps zum energiesparenden Kochen gibt’s nicht? Einen hätten wir da noch! Laut vielen Rezepten sollst Du den Ofen vorheizen. Das kannst Du Dir in den meisten Fällen sparen! Schalte den Ofen erst ein, wenn Du Dein Essen hineinschiebst. Passe anstatt dessen einfach die Backzeit etwas an. Zudem können sowohl Herd als auch Backofen schon vor Ende der Koch- oder Backzeit abgeschaltet werden, um die Restwärme optimal auszunutzen.


Kühlgeräte – richtige Wahl und richtiger Umgang

Doch nicht nur beim Kochen kannst Du Strom sparen, auch die Auswahl und der Umgang mit Kühlgeräten, wie dem Kühlschrank und der Gefriertruhe sind wichtig. Sie laufen tagtäglich, 24 Stunden am Tag und verursachen damit dauerhaft Stromkosten Wie kannst Du hier also Strom sparen?


Tipp 4: Der richtige Kauf

Es fängt schon bei der Wahl des richtigen Kühlgeräts (z.B. Kühlschrank oder Gefriertruhe) an. Im besten Fall besitzt Du schon ein Kühlgerät der Energieklasse A+++. Falls nicht solltest Du bei Deinem nächsten Kauf darauf achten. Außerdem ist es sinnvoll das jeweilige Kühlgerät in der für Dich passenden Größe zu wählen und keine zu großen Kühlgeräte zu kaufen. Je größer das Kühlgerät, desto größer am Ende auch der Stromverbrauch!


Tipp 5: Der richtige Standort

Nicht nur beim Kauf Deines Kühlgeräts solltest du aufmerksam sein, sondern auch beim Aufbau. Zwischen Kühlgerät und Wand sollte ein Abstand von 5-10 cm liegen, damit sich keine Abwärme anstauen kann. Zudem sollte der Standort des Kühlgeräts möglichst eine geringe Umgebungstemperatur haben. Heißt, Hitzequellen wie eine Heizung, ein Backofen oder eine Mikrowelle sollten nicht in unmittelbarer Nähe zum Kühlgerät stehen. Im besten Fall bekommt Dein Kühlgerät auch keine direkte Sonneneinstrahlung ab.


Tipp 6: Die richtige Kälte

Viele Haushalte haben ihren Kühlschrank deutlich kälter eingestellt als nötig. Optimal ist in der Regel eine Temperatur von 7°C. Zudem ist ein voller Kühlschrank nicht nur für Dich, sondern auch fürs Energie sparen sinnvoll. Je voller der Kühlschrank, desto weniger Platz gibt es für Außenwärme. Das gleiche gilt auch für die Gefriertruhe! Hier ist eine Temperatur von -18°C optimal.


Tipp 7: Das Abtauen

Zu guter Letzt solltest Du Deine Kühlgeräte auch regelmäßig abtauen und enteisen, da sich Dein Stromverbrauch erhöht, wenn sich eine dicke Eisschicht bildet. Grob gesagt solltest Du Deine Kühlgeräte 1-2x im Jahr oder spätestens ab einer Eisschicht von 1 cm enteisen. Den Inhalt Deiner Kühlgeräte kannst Du für die Dauer des Enteisens im Winter einfach kurz vor die Tür stellen. Im Sommer solltest Du Deine Vorräte am besten größtenteils aufbrauchen und Deine Kühlgeräte am frühen Morgen, wenn es noch kühler ist, abtauen.


Das Beste kommt zum Schluss

Als letztes haben wir noch ein paar Tipps für Dich, die es in sich haben. Denn hier ist der Stromverbrauch besonders hoch und Du kannst einiges an Strom sparen, wenn Du es richtig machst!


Tipp 8: Der Stand-by-Modus

Stand-by-Modus, hört sich erstmal harmlos an? Gehört aber zu den größten Stromfressern überhaupt! Hier kannst Du definitiv mit am meisten Strom sparen im Jahr. Achte darauf, dass Deine Geräte wirklich ausgeschaltet sind. Es sollte kein kleiner roter Punkt mehr an Deinen Geräten aufleuchten. Erst dann verbraucht Dein Gerät keinen unnötigen Strom mehr im Hintergrund. Das gilt für TV, PC, Kaffeemaschine oder den Router – jede Menge kleine Geräte, die wir tagtäglich nutzen und damit jede Menge Strom, den wir tagtäglich sparen können.


Tipp 9: LEDs statt Energiesparlampen

Dir wurde bestimmt schon einmal geraten, anstatt einer normalen Glühbirne eine Energiesparlampe zu verwenden, um Strom zu sparen. Das ist erstmal nicht verkehrt, denn eine normale Glühbirne verwendet nur 5% ihrer Energie für die Lichterzeugung. Die restlichen 95% gehen in Form von Wärme verloren. Eine Energiesparlampe ist dagegen deutlich effizienter. Der Nachtteil ist jedoch, dass die Energiesparlampen giftiges Quecksilber enthalten. Seit längerem gibt es daher eine viel effizientere Alternative: LEDs.


Tipp 10: Der Ökostrom

Zum Schluss noch ein Tipp, der direkt an der Quelle ansetzt: Der Strom selbst. Statt normalen Strom zu beziehen, wechsle zu einem Anbieter mit Ökostrom (falls Du es nicht schon getan hast!). Damit sparst Du nicht nur einiges, sondern leistet auch noch einen großen Beitrag zur Umwelt, da Ökostrom als Klimaneutral gilt. Wenn Du mehr darüber erfahren möchtest, dann schau doch einfach mal auf unseren Seiten für Ökostrom und Heizstrom vorbei!

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Autor: Yippie


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