11.04.2022

Treibhausgasemission
& die THG Quote

Sicherlich weißt Du schon, dass die Klimaziele Deutschlands eine deutliche Minderung der Treibhausgasemissionen verlangen. Neben dem Energiesektor hat auch der Verkehrs- und Gebäudesektor hohe Emissionen, die im vergangenen Jahr 2021 laut Bundesregierung auch über den im Bundes-Klimaschutzgesetz festgelegten Jahreshöchstmengen lagen. Insgesamt wurden 2021 rund 762 Millionen Tonnen und damit 4,5 Prozent mehr Treibhausgase freigesetzt als 2020.

Anders als in der Energie, wo eine deutliche Reduktion der Treibhausgasemissionen in den vergangenen Jahren zu erkennen ist, stagniert der Rückgang im Bereich Verkehr leider jedoch eher seit 2010.

Daher strebt die Bundesregierung eine deutliche Senkung der Emissionen im Verkehr bis zum Jahr 2030. Um diese Ziele erreichen zu können wurde ein neues Instrument eingeführt: die Treibhausgasminderungsquote. So können Halter von Elektrofahrzeugen ihr eingespartes Treibhausgas verkaufen.

Was bedeutet THG-Quote?

Um die Treibhausgasemissionen besonders im Verkehrssektor zu reduzieren, wurde ein Klimaschutzinstrument eingeführt, die Treibhausgasminderungsquote (auch THG-Quote). Im Grunde wurden für Mineralölunternehmen CO2-Grenzwerte festgelegt, da diese Kraftstoffe verkaufen, die CO2-Emissionen abgeben. Wenn diese Grenzwerte jedoch überschritten werden, müssen diese Unternehmen zum Ausgleich zusätzlich THG-Quoten hinzukaufen. Vorher konnten diese THG-Quoten durch den Verkauf von emissionsärmeren Kraftstoffen ausgeglichen werden. Im Mai 2021 wurde die Weiterentwicklung dieses Klimaschutzinstruments beschlossen und seit Anfang des Jahres 2022 können auch Privatpersonen am Quotenhandel teilnehmen und daraus profitieren. Sprich: Personen, die Elektroautos besitzen, können Geld verdienen, indem sie die Emissionen, die durch das Nutzen eines Elektroautos eingespart werden, verkaufen.

Wie hoch ist THG-Quote?

Im Bundesimmissionsschutzgesetz ist die Höhe der THG-Quote durch einen Prozentsatz festgelegt. Dieser soll von Jahr zu Jahr ansteigen. Ziel dabei ist es, die Treibhausgasemissionen kontrolliert zu senken. Anders als beim Emissionshandel werden die Preise der THG-Quote vom Angebot und der Nachfrage bestimmt. Dabei legen Mineralölkonzerne und die Verkäufer einen Quotenhandelsvertrag fest. Das Hauptzollamt überwacht den gesamten Handel mit den THG-Quoten.

Voraussetzung, um am Quotenhandel teilnehmen zu können ist eine Quotenmindestmenge. Privatpersonen können ihre eingesparten Emissionen an Dienstleister, wie die Yippie, verkaufen. Wir verkaufen diese dann gebündelt weiter an große Konzerne, da diese hier nicht in den direkten Kontakt mit Einzelpersonen gehen.

Wer profitiert davon?

Ab diesem Jahr können alle Betreiber von Ladepunkten und Halter von Elektroautos jährlich von der THG-Quote profitieren, also eventuell auch Du! Entscheidend ist, dass Du als Halter im Fahrzeugschein stehst. Egal, ob das Auto gekauft oder geleased wurde. Plug-in-Hybride zählen allerdings nicht dazu. Klar kannst Du auch mehrere Elektrofahrzeuge anmelden, wenn Du diese besitzen solltest.

Wenn Du also Besitzer von mindestens einem Elektroauto bist, bist Du bei uns genau richtig. Du kannst nur profitieren 😊. Wir, die Yippie, zahlen Dir für das Übertragen der THG-Quote einen pauschalen Betrag von 315 € aus. Dafür musst Du Dich nur hier registrieren. Danach übernehmen wir alle anderen Schritte.

Das Ganze kannst Du ganz einfach über Dein Handy erledigen. Du benötigst nur ein Foto Deines Fahrzeugscheins (Zulassungsbescheinigung Teil I). Selbstverständlich müsstest Du auch einen Führerschein besitzen. So kann die THG-Quote für ein Jahr übertragen werden, und das jedes Jahr.

Wir freuen uns, Dich bei der Übertragung Deiner THG-Quote unterstützen zu können 😊.

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Autor: Yippie


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